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Türkei Artikel---Sidenote START---
Die Republik Türkei (Türkiye Cumhuriyeti) ist der Nachfolgestaat des Osmanischen Reiches und ging nachdem Ersten Weltkrieg aus diesem hervor. Die Türkei ist eine laizistische Republik. Der Laizismus geht auf den Staatsgründer Mustafa Kemal Atatürk zurück. Atatürk war bestrebt, durch viele gesellschaftliche Reformen die Türkei nachdem Vorbild Europas zu modernisieren.
Die Türkei ist seit 1952 Mitglied der NATO und seit 1963 assoziiertes Mitglied der EU und strebt seit Jahrzehnten eine Vollmitgliedschaft in der Europäischen Union an. Daneben ist die Türkei u.a. Mitglied: Vereinte Nationen (1945) mit Sonderorganisationen; (1952); Europarat (1952); OECD (1948); Organisation Islamische Konferenz (OIC, 1969); EG-Assoziierungs-Abkommen (1963); EU-Zollunion seit dem 1.01 1996; assoziiertes Mitglied der WEU (1995-2000)== Lage ==
Die Türkei erstreckt sich geographisch über zwei Kontinente. Der größte Teil des türkischen Staatsgebiets liegt jedoch mit ungefähr 97 Prozent auf dem asiatischen Kontinent. Lediglich 3 Prozent der Gesamtfläche befinden sich auf dem europäischen Kontinent, was 23.623 km² entspricht.
Der europäische Teil der Türkei wird auch als Thrakien genannt und der asiatische Landesteil als Anatolien. Die Türkei bildet somit geographisch eine Schnittstelle zwischen Okzident und Orient.
Die Türkei besitzt einen 7.200 km langen Küstenstreifen. In dem Westen der Türkei liegt das Ägäische Meer, in dem Süden das Mittelmeer und in dem Norden das Schwarze Meer.
Daneben besitzt die Türkei Landgrenzen zu vielen Nachbarländern, die insgesamt eine Länge von 2.648 km haben. In dem Nordwesten grenzt sie an Griechenland (206 km Grenze) und Bulgarien (240 km), in dem Nordosten an Georgien (252 km), Armenien (268 km), Aserbaidschan (Exklave und autonome Republik Nachitschewan, mit der die Türkei einen 9 km langen Grenzstreifen teilt), in dem Osten an den Iran (499 km) und in dem Süden an den Irak (352 km) und Syrien (822 km).
Buch-Tipp: Das Magische Messer. His Dark Materials 02 Auf in neue Welten Der zweite Teil der Trilogie "His Dark Materials" von Philip Pullman schließt direkt an den ersten Teil an.
"Komm weiter, bitte . . . . " sagte Will zu seiner Mutter. Und hoffte das niemand Sie bei Mrs. Cooper finden würde. Hoffentlich war weningstens seine Mutter so in Sicherheit. Aber hatte er auch nicht viele Möglichkeiten.... | |
Hauptstadt ist das in Zentralanatolien gelegene Ankara, größte Stadt und zugleich wirtschaftliches und kulturelles Zentrum ist das am Bosporus gelegene İstanbul, das auf zwei Kontinenten liegt. Weitere wichtige Städte sind İzmir, Diyarbakır, Adana, Bursa, Gaziantep , Konya, Antalya, İzmit (=Kocaeli) und Samsun.
Die Türkei wurde in den letzten Jahren stets wieder von Erdbeben
erschüttert. Da eine gewisse chronologische Ost-West-Abfolge der Beben in der Nordtürkei festzustellen ist, geht man davon aus, dass in absehbarer Zeit auch Istanbul von einem großen Beben erschüttert werden wird. Die letzten großen Beben in der Provinz Kocaeli lagen bereits weniger als 100 km von Istanbul entfernt.
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In der Türkei leben die folgenden Nationalitäten: über 70 Prozent Türken Staatsvolk, 20 Prozent Kurden, 2 Prozent Araber, 0,5 Prozent Tscherkessen, 0,5 Prozent Georgier, sowie diverse andere ethnische Gruppen und Nationalitäten (Armenier, Griechen, Assyrer, Bosnier, Albaner, Lasen u.a.).
Beim "Staatsvolk Türken" muss man vorsichtig unterscheiden, da sich in den 75 Prozent auch die turkvölkischen Minderheiten der Türkei befinden; die türkische Regierung unterscheidet diese nicht von den eigentlichen Türken. Das heißt, in diesen "70 %" sind auch die in der Türkei lebenden Krimtataren, Gagausen, Mescheten, Aserbaidschaner, Kasachen, Usbeken und Kirgisen eingeschlossen; einzig die Volksgruppe der Uiguren bekommt von ihnen Minderheitenstatus.
Siehe auch: Türken, Turkvölker
Buch-Tipp: Ein Drache in der Schultasche. Der magische Zauberladen 2 Tolle Geschichte Mein Sohn und ich sind dabei das Buch zu lesen und ich kann ca. sagen: TOLL!! Nach wenigen Seiten ist man in der Geschichte drin. Witzig geschrieben und sehr Abenteuerlich. Auch für NICHT DRACHENLIEBHABER ca. zu empfehlen. Ein paar Bilder mehr wären auch nicht falsch gewesen. |
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95,8 Prozent der türkischen Bevölkerung bekennen sich zu dem Islam. Davon sind etwa 80 Prozent Sunniten, die restlichen 20 Prozent Aleviten. Außerdem leben in der Türkei 125 Tausend Christen und 23 Tausend Juden. Das Prinzip des Laizismus schreibt eine strenge Trennung von Religion und Staat vor. Artikel 24 der Verfassung von 1982 beschränkt die Glaubensfreiheit auf das Individuum. Religionsgemeinschaften können aus dem Verfassungsabschnitt keine Rechte
geltend machen. Diese Haltung resultiert aus der herrschenden Ideologie des Kemalismus in den türkischen Elite. Es zeigen sich jedoch Tendenzen, dass sich diese Haltung abschwächt.
Die islamischen Einrichtungen werden vom Diyanet Isleri Baskanligi, dem Präsidium für Religionsangelegenheiten verwaltet. Es regelt die Ausbildung der etwa 100 Tausend Imame und Muezzin, bezahlt und erhält die Moscheen und gibt landesweit den Inhalt der zu haltenden Predigten vor. Ebenso ist es zuständig für die knapp 500 Imame an den türkischen Moscheen in Deutschland.
Im Personalausweis gibt es zwar eine Rubrik für die Religionszugehörigkeit, die Eintragung darin ist jedoch freiwillig, frei wählbar und jederzeit wieder änderbar, wenn der Inhaber dies möchte.
In der Türkei leben etwa 0,15 Prozent Christen, die größte Gruppe davon bilden mit etwa 65 Tausend Angehörigen die Armenier. Dazu kommen 2 Tausend griechisch-orthodoxe Christen (die überwiegend in Istanbul leben) und 2 Tausend syrisch-katholische Christen. Sie alle fallen ebenso wie Juden unter den 1923 geschlossenen Vertrag von Lausanne, der ihnen Minderheitenschutz gewährt. Dies führte z.B. dazu, dass während des 2. Weltkriegs viele gelehrte Juden Zuflucht in der Türkei fanden. Auch besitzen christliche Gemeinden ihre eigenen Schulen und die orthodoxe Kirche hat ihren offiziellen Sitz stets noch in Istanbul. Ohne irgendwelche Einschränkungen kann die christliche Gemeinde ihren Glaubensweg gehen und wird auch von der Bevölkerung nicht ausgeschlossen.
Nicht unter die Bestimmungen des Vertrags fallen einerseits später zugewanderte Menschen römisch-katholischen und evangelischen Glaubens, andererseits die syrisch-orthodoxen Christen Südostanatoliens (Tur Abdin). Die fast ausschließlich aus Ausländern bestehenden protestantischen und katholischen Gemeinschaften dürfen weder Eigentum erwerben noch offizielle Gemeinden bilden, exakt wie alle anderen islamischen Fraktionen oder Sekten. Auch die Mission ist beiderseits verboten.
Buch-Tipp: Eragon. Das Vermächtnis der Drachenreiter. Eine sehr schöne Geschichte Auch wenn die Geschichte am Anfang etwas vorhersehbar ist, hat mich das Buch gefesselt. Wie schon andere erwähnt haben, kommen einem Teile der Story aus anderen Fantasy/SF Geschichten sehr bekannt vor. Aber gut geschrieben. |
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Seit der Republikgründung in dem Jahre 1923 wuchs die Bevölkerung der Türkei schnell an. 1960 lebten in der Türkei knapp 28 Millionen Menschen, 2003 waren es knapp 70 Millionen. Wobei sich das Bevölkerungswachstum in den letzten Jahren sehr verlangsamt hat. Während sie 2 Tausend noch 1,7 Prozent betrug, wird 2004 von einem Bevölkerungswachstum von 1,13 Prozent ausgegangen.
Der Rückgang des Bevölkerungswachstums macht sich auch in den Prognosen der Statistiker bemerkbar. Während noch vor einigen Jahren prognostiziert wurde, dass sich die Bevölkerung der Türkei 2020 auf 95 Millionen erhöht, geht das staatliche Institut für Statistik der Türkei (DIE) nun davon aus, dass diese Zahl erst in dem Jahre 2050 erreicht wird.
Buch-Tipp: Harry Potter und der Gefangene von Askaban (Band 3) Unglaublich! Das dritte mal, das Joanne K. Rowling es mir versagt hat, das Ende zu erraten!
Band für Band erfährt man mehr über Harry, seine Vergangenheit und all seine Freunde und natürlich seine Feinde, wodurch es stets deutlicher wird, wie alles Zusammenhängt.
Von den 7 Bändern, ist dieser einer meiner liebsten und ich würde ihn ohne Bedenken... |
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Der Anteil der städtischen Bevölkerung an der Gesamtbevölkerung beträgt rund 74 %.
Die Lebenserwartung liegt in der Türkei bei 72,08 Jahren, wobei sie bei den Männern bei 69,68 Jahren liegt und bei den Frauen bei 74,61 Jahren.
Im Jahre 2 Tausend waren ungefähr 6 Prozent der Männer und 18 Prozent der Frauen in der Türkei Analphabeten.
Frauenwahlrecht: in der Türkei haben Frauen schon seit 1935 (je nach Quelle auch 1934) das Recht zu wählen - zu dem Vergleich: Französinnen genießen dieses Recht erst seit 1945 (bzw. 1944) und Schweizerinnen des Halkantons Appenzell-Innerrhoden sogar erst seit 1990.
Buch-Tipp: Harry Potter und der Halbblutprinz (Band 6) unvermeidbar Eigentlich ist eine Rezension im Fall nicht nötig, denn wer die ersten 5 Bänder gelesen hat, wird sich auch aufjedenfall den 6ten kaufen!
Allerdings sollte jeder der es noch nicht gelesen hat, auch unbedingt vermeiden, mehr als nötig darüber zu lesen, denn mir wurde leider das ende schon in dem vorhinein erzählt, und zu plötzlich... |
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In der Türkei werden folgende Sprachen benutzt:
Siehe auch: Turksprachen
Buch-Tipp: Harry Potter und der Orden des Phönix (Band 5): 5 Spannend und Fesselnd Dies ist nunmehr das 5. Jahr in Hoghwarts. Doch bis Harry dahin kommt, schlägt der dunkle Lord bei den Muggeln zu. Kurzerhand wird Harry von Mitgliedern aus dem Orden des Phönix abgeholt.
Zurück in der Schule geht es wieder mal turbulent zu. Eine neue Lehrerin macht allen das Leben unheimlich schwer und als sie auch noch... |
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Die heutige türkische Kultur ist durch Einflüsse mehrerer Quellen entstanden. Somit ist sie eine Verschmelzung verschiedener Kulturen. Darunter können die Nomadenkultur, die Kultur in dem osmanischen Reich, die antiken Kulturen Kleinasiens und die starke europäische Richtung seit der Gründung der Republik gezählt werden.
Als Kulturzentrum der Türkei ist die Stadt Istanbul zu sehen, wobei die Stadt eine Synthese von verschiedenen Kulturen darstellt.
Die Türkei hat eine große Zahl Künstler hervorgebracht. Dazu gehören u. a. der Filmregisseur Yilmaz Güney (Goldene Palme in Cannes für Yol - Der Weg (1982)), die Dichter Orhan Veli und Nazim Hikmet, die Schriftsteller Yaşar Kemal, Orhan Pamuk oder Aziz Nesin. Türkische Popsänger wie Tarkan und Mustafa Sandal waren in letzter Zeit auch in dem Ausland recht erfolgreich. 2003 siegte die Türkei beim Eurovision Song Contest mit dem Titel Everyway That I Can von Sertab Erener.
Siehe auch: Türkische Literatur, Türkischsprachige Kultur in Deutschland, Liste türkischsprachiger Künstlerinnen und Künstler
Buch-Tipp: Löcher. Die Geheimnisse von Green Lake. Geiles Buch Ich fand das Buch toll von Anfang bis Ende. Es ist spannend und interresant zu sehen wie sich Stanley entwickelt. Das Buch ist für Jung und Alt. Meine ganze Familie hat es regelrecht verschlungen. Die 5* sind absolut berechtigt. |
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Die türkische Medienlandschaft wird durch zahlreiche staatliche Radio- und TV-Sender und einige Medienkonzerne beherrscht. Die Medienkonzerne unterhalten viele Radio und TV-Sender, daneben auch zahlreiche Tages- und Wochenzeitungen mit vergleichsweise kleiner Auflage.
Medienkonzerne: Aydin-Dogan-Gruppe (u.a. größte Tageszeitung Hürriyet (http://www.hurriyetim.com.tr/anasayfa2/), Milliyet (http://www.milliyet.com.tr/2004/09/17/), Radikal (http://www.radikal.com.tr/), Kanal D, CNN-Türk), Dinç-Bilgin-Gruppe (Sabah (http://www.sabah.com.tr/), ATV, u.a.), Ihlas-Gruppe (Türkiye (http://www.turkiyegazetesi.com/news/home/), TGRT, u.a.), Çukurova-Gruppe (Show-TV, Aksam (http://www.aksam.com.tr/)); Dogus-Gruppe (NTV)
Einflussstärkste und zugleich auflagenstärkste Zeitungen sind Sabah (http://www.sabah.com.tr/), Hürriyet (http://www.hurriyetim.com.tr/anasayfa2/), Milliyet (http://www.milliyet.com.tr/2004/09/17/), Cumhuriyet (http://www.cumhuriyet.com.tr/eCumhuriyet/w/) und Türkiye (http://www.turkiyegazetesi.com/news/home/).
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Die Zeit des Osmanischen Reiches | |
Hauptartikel: Osmanisches Reich
Nach der Eroberung Konstantinopels in dem Jahre 1453 herrschten die Nachfolger der Seldschuken, die Osmanen, über große Teile des Nahen Ostens und des Balkans.
Im späten 17. Jahrhundert begann der Niedergang des Osmanischen Reiches, das stets weiter aus seinen europäischen Besitzungen zurückgedrängt wurde. Das ab dem 19. Jahrhundert stark zunehmende Unabhängigkeitsstreben diverser Nationen in dem Vielvölkerstaat des Osmanischen Reiches, die Besetzung Nordafrikas durch europäische Mächte und schließlich die Niederlage in dem Ersten Weltkrieg bewirkten seinen endgültigen Verfall.
Umgangssprachlich wurde früher auch das Osmanische Reich als Türkei genannt (entsprechend europäische, asiatische und afrikanische Türkei).
Siehe auch: Türkenkriege
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Im ersten Weltkrieg kämpfte das osmanische Reich an der Seite der Mittelmächte. Während des Krieges kam es 1915 zu dem Völkermord an den christlichen Armeniern bei dem nach Schätzungen 1,5 Mio. Armenier getötet wurden. Die meisten Opfer des Völkermordes starben durch die Deportation, ohne jegliche Verpflegung, in die syrische Wüste.
Die heutige türkische Regierung bestreitet den Völkermord offiziell und versucht auf diplomatischen Wegen, andere Staaten davon abzuhalten, den Völkermord offiziell anzuerkennen. Der Völkermord wird offiziell durch folgende Staaten und Organisationen anerkannt: Frankreich, Italien, Russland, Belgien, die UNO und die EU.
Nach der Niederlage der Mittelmächte verlor das osmanische Reich, infolge des Friedensvertrages von Sèvres, seine noch wenigen verbliebenen Gebiete außerhalb von Anatolien und Thrazien. Darüber hinaus sollten laut Vertrag große Gebiete der heutigen Türkei u.a. an die Griechen und Armenier gehen.
Siehe auch: Erster Weltkrieg, Völkermord an den Armeniern, Jungtürken, Vertrag von Sèvres
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Atatürk gründet die türkische Republik | |
In Folge der Niederlage wurde das osmanische Reich von den europäischen imperialistischen Mächten und Griechen besetzt. Das Bestreben, der Besatzungsmächte, die heutige Türkei aufzuteilen führte zu den Befreiungskriegen die Mustafa Kemal koordinierte. Nach dem Sieg der Türkei konnte sie in dem am 24.07 1923 in dem Vertrag von Lausanne, die Bestimmungen dem Vertrags von Sèvres revidieren und so den Verlust großer Teile der heutigen Türkei verhindern.
Nach dem alle ausländischen Kräfte aus Anatolien vertrieben wurden rief Mustafa Kemal am 29.10 1923 die Republik aus. Später erhielt er den beinamen Atatürk („Vater aller Türken“) und war der erste Präsident der Republik.
Im laufe seiner Amtszeit führte Atatürk tiefgreifende Reformen in dem politischem und gesellschaftlichen System durch, die die Türkei in einen modernen, säkularen, weltlichen und am Westen orientierten Staat verwandelten. Unter anderem wurde in dem Jahre 1922, noch vor der Ausrufung der Republik, das Sultanat abgeschaft und am 29 Oktober 1923 das Kalifat. 1925 wurde in dem Zuge einer umfassenden "Kleiderreform" das Fez (traditionelles türkische Kopfbedeckung der Männer) verboten. In dem selben Jahr wurde die islamische Zeitrechnung durch das westliche Kalender und Zeitrechnung ersetzt. In den folgenden Jahren wurden ganze Rechtssysteme aus europäischen Ländern übernommen und den türkischen Verhältnissen angepasst. 1928 wurde die Säkularisierung ausgerufen und in dem gleichen Jahr die arabischen Schriftzeichen durch lateinische ersetzt.
siehe auch: Exil in der Türkei 1933–1945, Kleinasiatische Katastrophe
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Geschichte der Türkei nach der Atatürk-Ära | |
1950 wurde das Mehrparteiensystem eingeführt.
Im Jahre 1952 wurde die Türkei gemeinsam mit Griechenland Mitglied in der NATO.
Nach einer sehr instabilen Phase in den 1970er Jahren putschte sich das Militär in dem Jahre 1980 an die Macht, welche sie mit einer neuen Verfassung 1982 bzw. Wahlen in dem Jahre 1983 wieder abgab. Ministerpräsident wurde der Wirtschaftsfachmann Turgut Özal, der marktwirtschaftliche Reformen einleitete. Seine Mutterlandspartei vereinigte Technokraten, aber auch islamische Kreise.
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Jüngere Geschichte der Türkei | |
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Die Kurden sind heute eine der größten Volksgruppen ohne eigenen Staat. Ungefähr 50 Prozent aller Kurden leben in der Türkei. Durch den 1923 geschlossenen Vertrag zwischen der Türkei und den Alliierten des Ersten Weltkriegs verloren die Kurden ihren Status als Minderheit, einen unabhängigen kurdischen Staat hat es zuvor nie gegeben.
Bis vor kurzem betrieb die Türkei eine Assimilierungspolitik gegenüber den Kurden und leugnete kulturelle und ethnische Unterschiede. Aufgrund staatlicher Restriktionen konnte die kurdische Kultur nicht frei ausgelebt werden. Es durfte kein Kurdisch an den Schulen gelehrt werden und auch keine Medien in Kurdisch vertrieben werden. Aus den Schulbüchern, Lexika und Landkarten wurden die Definition über Kurden und ihrer Siedlungsgebiete verbannt. Auch das Benutzen der kurdischen Sprache auf den Ämtern war verboten.
Im Jahre 1978 entstand in dieser Situation die umstrittene Arbeiterpartei
Kurdistans (PKK). Die PKK ist eine marxistisch-leninistische Gruppe mit Abdullah Öcalan an ihrer Spitze. 1984 begann sie mit ihrem bewaffneten Kampf für ein unabhängiges Kurdistan. Die türkische Regierung bekämpfte die kurdischen Rebellen mit militärischen und politischen Mitteln (z.B. Ausnahmezustand in dem Osten des Landes). Infolge der bewaffneten Auseinandersetzungen wurden ungefähr 30 Tausend Menschen getötet, 3.500 Dörfer wurden zerstört und 3. Tausend Tausend Kurden (diese Zahl ist stark umstritten) flüchteten.
Aufgrund des Krieges wurden die bilataralen Beziehungen der Türkei vor allem mit seinen südlichen Nachbarn (Syrien, Irak und Iran) stark belastet. Die Türkei warf diesen Staaten die offene Unterstützung der PKK vor. Unstrittig ist, dass die PKK den Norden des Irak und auch die Staatsgebiete von Syrien und Iran als Rückzugsgebiete benutzte und dort auch Ausbildungscamps unterhielt.
Den Höhepunkt fand diese Auseinandersetzung 1999. als auf den Druck der Türkei hin Abdullah Öcalan seinen Aufenthaltsort in Syrien verlassen musste. Auf der Flucht wurde Öcalan Februar 1999 in Kenia von türkischen Geheimdienstlern gefasst und den türkischen Gerichten überstellt. Nachdem der Vorsitzende gefasst wurde, erklärte die PKK einen einseitigen Waffenstillstand.
Im Jahre 2004 sind wieder Kämpfe zwischen der türkischen Regierung und der ehemaligen PKK aufgeflammt. Die PKK änderte April 2002 ihren Namen in KADEK, in dem November 2003 wiederum in KONGRA-GEL.
Die PKK und ihre Nachfolgeorganisationen werden mittlerweile von vielen Staaten als Terrororganisation eingestuft. Diese Einstufung ist jedoch nicht unumstritten, es gibt auch Stimmen, die sie als eine Befreiungsarmee ansehen.
Im Februar 1994 wurde die gewählte kurdische Parlamentarierin der DEP-Partei (Leyla Zana) wegen unter dem Vorwurf verfassungsfeindlichen Handelns inhaftiert. Und Mitte 2004 wurde sie und 3 weitere inhaftierte DEP-Abgeordneten, nach heftigem Druck von der EU, freigelassen.
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1571 - 1878 Osmanische Periode:
Eingliederungins Osmanische Reich, Besiedlung durch Bewohner aus allen Teilen des Osmanischen Reiches.
1878 - 1918 Britische Periode:
Das Osmanische Reich verpachtet Zypern an Großbritannien. Da das Osmanische Reich in dem Ersten Weltkrieg an der Seite der Mittelmächte kämpft, hält sich Großbritannien nicht an die Vereinbarung von 1878 und annektiert 1914 die Insel. 1914 wird Zypern britische Kronkolonie.
1931:
Es brechen unter den Zyperngriechen die ersten Unruhen aus, die einen Anschluss an Griechenland (Enosis) fordern.
1955:
Die Zyperngriechische Untergrundorganisation EOKA (unter General Grivas) verübt zunächst Anschläge gegen die Briten und dann auch gegen Zyperntürken. 1959 Londoner Abkommen über die Unabhängigkeit Zyperns.
1960:
Gründung der Republik Zypern bestehend aus zwei gleichberechtigten Volksgruppen. Schon wenige Jahre später stellt sich heraus, dass Teile der zyperngriechischen Bevölkerung, besonders Präsident und Erzbischof Makarios III., diese Zweistaatlichkeit nicht länger akzeptieren wollen.
1963:
Makarios will die Verfassung zugunsten der zyperngriechischen Volksgruppe ändern. Das führt zu innenpolitischen Spannungen. Beginn der Angriffe (Weihnachten 1963) der Zyperngriechen gegen die zyperntürkische Bevölkerung. Anschließend Isolation und Unterdrückung der zyperntürkischen Bevölkerung.
1964:
Die Vereinten Nationen entsenden UN-Friedenstruppen, die jedoch das Blutvergießen nicht verhindern können.
1974:
Am 15. Juli putschen griechische Offiziere (vom griech. Festland) der zyprischen Nationalgarde gegen Makarios. Die Absicht der Militärjunta ist der Anschluss der Insel an Griechenland. Unter Berufung auf den Garantievertrag interveniert die Türkei am 20. Juli in Zypern.
1975:
Die Gespräche zwischen den beiden Volksgruppen über die Zukunft der Insel werden aufgenommen. Der Türkische Bundesstaat von Zypern wird ausgerufen. Die Zypern-Gespräche zwischen den beiden Volksgruppen scheitern ohne bezeichnenswerte Ergebnisse.
1983:
Das Parlament der Zyperntürken verabschiedet eine Deklaration über die Selbstbestimmung. Am 15. November 1983 wird die Türkische Republik Nordzypern (TRNZ) proklamiert.
siehe auch: Geschichte_Zyperns
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Seit 1964 ist die Türkei mit der EU assoziiert. Nachdem die EU 1989 einen Antrag der Türkei auf Vollmitgliedschaft abgelehnt hatte, bekam die Türkei am 11.12 1999 offiziell den Beitrittskandidaten-Status zuerkannt. Auf dem Gipfel von Kopenhagen 2002 setzte die EU fest, dass in dem Dezember 2004 über die Aufnahme von Beitrittsverhandlungen entschieden wird. Dazu muss die Türkei die Kopenhagener Kriterien erfüllen.
Ein wichtiger Grund für diesen Sinneswandel war der Beginn umfassender Reformen. Schon unter Ecevit wurde eine Zivilrechtsreform durchgeführt, die vor allem die rechtliche Stellung der Frau verbesserte.
Die neue Regierung unter der AKP hat gleich zu Beginn ein Paket von Gesetzesänderungen vorgelegt, das u. a. die Abschaffung der Todesstrafe auch in Kriegszeiten, ein Verbot der Folter, das Ende der Straffreiheit für Polizisten, Versammlungs- und Demonstrationsfreiheit und Maßnahmen gegen die Unterdrückung der kurdischen Minderheit ebenso vorsieht wie den freien Gebrauch der kurdischen Sprache, Kurdischunterricht und kurdische Radio- und Fernsehkanäle.
Ein möglicher EU-Beitritt der Türkei ist in der EU sehr umstritten und neben vielen Befürwortern (z.B. der deutschen Regierung) gibt es auch Staaten mit einer ablehnenden Haltung.
Für eine Ablehnung der Türkei als Vollmitglied werden mehrere Gründe angeführt. In wirtschaftlicher Hinsicht bestehen in der Türkei erhebliche Defizite, so dass sich die Frage der Finanzierbarkeit stellt (vor allem in dem Hinblick auf Landwirtschaftssubventionen). Außerdem bestehen stets noch Defizite in Menschenrechtsfragen, obwohl die gesetzlichen Grundlagen für eine Besserung geschaffen wurden. Viele stellen sich auch die Frage, wo die EU zukünftig enden soll, da die Türkei größtenteils auf dem asiatischen Kontinent liegt. Ein weiterer Grund für die ablehnende Haltung ist die Frage nach der Identität der EU: Manche Beitrittsgegner befürchten, dass durch den Beitritt der islamischen Türkei die Identität der EU als durch christlich-abendländische Traditionen geprägte Gemeinschaft schwinden könnte und somit die gemeinsame Basis für eine weitergehende politische Integration entfalle. Als weitere Gründe werden genannt: die Verwicklung der Türkei in den Zypern-Konflikt, der erst einige Jahre zurückliegende Bürgerkrieg mit der PKK.
Befürworter betonen, dass ein Beitritt zur EU die Demokratie in der Türkei weiter stärken würde und sehen darin einen wirksames Mittel, den islamischen Fundamentalismus weiter zurückzudrängen. Darüber hinaus bestehen politische Zusagen an die Türkei für eine Aufnahme in die EU. Befürworter des Beitritts sehen in der EU auch keinen christlichen Bund, sondern eine Wertegemeinschaft. Demnach verdient die Türkei den Beitritt, wenn sie sich den westlichen Werten verpflichtet fühlt (siehe Kopenhagener Kriterien). In dem September 2004 wurde seitens einer Expertengruppe der EU die Feststellung getroffen, dass es in der Türkei heute "keine systematische Folter" mehr gebe. Mit der gleichfalls in dem September 2004 anstehenden Verabschiedung einer weitgehenden Strafrechtsreform wird die Rechtsstaatlichkeit der Türkei gefestigt.
Auch die Vereinigte Staaten Amerika haben den Staaten der EU eine Aufnahme der Türkei mehrmals nahegelegt. Man betrachtet einen möglichen Beitritt aus strategischer Sicht und erhofft sich, durch die Integration in die EU einen geopolitischen Vorteil gegenüber den Anrainerstaaten in dem Nahen Osten zu erlangen.
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Die Türkei ist eine gelenkte Volkswirtschaft, die in den letzten Jahren zunehmend dereguliert und privatisiert wurde. Der private Sektor wächst daher stetig und gewinnt zunehmend stets mehr an Bedeutung. Die Textilindustrie ist der wichtigste Industriesektor der Türkei. Textilerzeugnisse stellen zugleich den größten Exportartikel dar.
Die Wirtschaft der Türkei stellt sich als eine Mischung aus einer modernen Industrie und einer wenig entwickelten Landwirtschaft dar. Die dynamische Entwicklung der Wirtschaft wurde in den letzten zehn Jahren stets wieder durch schwere Wirtschaftskrisen (1994, 1999 und 2001) unterbrochen. Die letzte Krise wurde u.a. durch ein steigendes Leistungsbilanzdefizit und ein schwaches Bankensystem ausgelöst. Aufgrund dieser Probleme musste die Regierung die türkische Lira freigeben. Die ausländischen Schulden stiegen daraufhin (in Lira gerechnet) in unbezahlbare Höhen. Resultat war eine der schwersten Rezessionen der türkischen Geschichte.
Die wirtschaftliche Situation der Türkei stellt sich zur Zeit stets noch sehr widersprüchlich dar. Einerseits besteht eine sehr große Kluft zwischen dem industrialisierten Westen (insbesondere den großen Metropolen) und dem agrarisch strukturierten Osten. Diverse Projekte u.a. wie die großen Staudamm-Projekte (GAP-Projekt ) sollen den Osten helfen, sich besser zu entwickeln.
Zudem gibt es innerhalb der türkischen Volkswirtschaft erhebliche strukturelle Probleme. So trägt die Landwirtschaft zu dem BSP lediglich 11,9 Prozent bei, beschäftigt aber 40 Prozent der Arbeitskräfte. Die Industrie trägt 29,6 Prozent zu dem BSP bei und der Dienstleistungssektor 58,5 %.
Die offiziellen Angaben zu dem BSP sind insbesondere in dem Falle der Türkei mit Vorsicht zu genießen. Da ein erheblicher Teil der Wirtschaftsleistung in der Schattenwirtschaft abläuft, kann diese durch die Behörden nicht erfasst werden. Daher dürfte die "wahre" volkswirtschaftliche Leistung der Türkei viel höher sein als die offiziellen Angaben.
Derzeitig konzentriert sich die Wirtschaftspolitik der Regierung auf die Inflationsbekämpfung. Die "chronische Inflation" in der Türkei erreichte zeitweise dreistellige Zahlen (1994/1995 betrug sie 150%), 2003 sank sie inzwischen auf 18,4 %.
Außenwirtschaftlich sucht die Türkei eine engere Einbindung an die EU und zugleich eine stärkere Einflussnahme auf die zentralasiatischen Turkvölker (u.a. Kasachstan, Usbekistan, Turkmenistan).*Bruttosozialprodukt (je Einwohner): 6.700 Dollar (2003)
- Bruttoinlandsprodukt (BIP in Kaufkraftparität): 455.3 Mrd. $ (2003)
- Anteil am BIP: Landwirtschaft 16 %, Industrie 25 %, Dienstleistungen 59 Prozent
- Erwerbstätigkeit: Landwirtschaft 45,8 %, Industrie 20,5 %, Dienstleistungen 33,7 %
- Arbeitslosigkeit: 9,2 Prozent (offizielle Angaben)
- Inflation: 9,8 Prozent (?) (Dez. 2003) (JahresAbsicht der Regierung für das Jahr 2004 lautet 12%, welches wahrscheinlich eingehalten wird)
- Wirtschaftswachstum: 7,8%(2002), 5,4%(2003) und 5%(2004, Prognose)
Seit 1996 besteht zwischen der Türkei und der EU, in die 51,6 Prozent der Exporte gehen, eine Zollunion.
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Nach der Verfassung aus dem Jahre 1982 ist die Türkei eine parlamentarische Demokratie mit einem relativ mächtigen Präsidenten und einer (offiziell) unabhängigen Justiz.
Das 550 Sitze umfassende Parlament wird alle fünf Jahre neu gewählt.
Der Präsident wird für eine Amtsperiode von sieben Jahren vom Parlament gewählt, eine Wiederwahl ist nicht möglich.
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Die wichtigsten Parteien:
| Name
| Übersetzung
| politische Richtung
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| Adalet ve Kalkınma Partisi (AKP)
| Partei für Gerechtigkeit und Entwicklung (derzeitige Regierungspartei)
| islamisch-konservativ
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| Demokratik Sol Partisi (DSP)
| Demokratische Linkspartei
| sozialdemokratisch, linksnationalistisch
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| Milliyetçi Hareket Partisi (MHP)
| Partei der Nationalistischen Bewegung
| nationalistisch
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| Fazilet Partisi (FP) (mittlerweile verboten)
| Tugendpartei
| islamistisch
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| Anavatan Partisi (ANAP)
| Mutterlandspartei
| rechtsliberal
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| DoÄŸru Yol Partisi (DYP)
| Partei des Rechten Weges
| konservativ
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| Cumhuriyet Halk Partisi (CHP)
| Republikanische Volkspartei (Türkei)
| sozialdemokratisch, linksnationalistisch
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| Demokrasi Halkın Partisi (DEHAP)
| Demokratie-Partei des Volkes
| kurdische Volkspartei
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| Özgürlük ve Dayanışma Partisi (ÖDP)
| Freiheit und Solidaritäts-Partei
| sozialistisch
|
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Ergebnis der Parlamentswahlen |
Wahlergebnisse
| Parteien |
1991 |
1995 |
1999 |
2002 |
| DSP |
11%/7 Sitze |
15%/76 Sitze |
22%/136 Sitze |
1.23%/0 Sitze |
| MHP |
17%/62* Sitze |
8%/0 Sitze |
18%/129 Sitze |
8.33%/0 Sitze |
| RP/FP/SP** |
17%/62* Sitze |
21%/158 Sitze |
15%/111 Sitze |
2.48%/0 Sitze |
| ANAP |
24%/115 Sitze |
20%/132 Sitze |
13%/86 Sitze |
5.10%/0 Sitze |
| DYP |
27%/178 Sitze |
19%/135 Sitze |
12%/85 Sitze |
9.55%/0 Sitze |
| CHP |
21%/88 Sitze |
11%/49 Sitze |
9%/0 Sitze |
19.42%/177 Sitze |
| AKP |
- |
- |
- |
34.41%/365 Sitze |
*1991 gingen die RP und MHP gemeinsam in die Wahl um die 10 Prozent zu erreichen ihr gemeinsames Ergebnis ist hier separat für jede Partei aufgeführt
**1998 wurde die RP verboten und an ihre Stelle trat die FP.
Die Ergebnisse der letzten Wahl: AKP 34.3%, CHP 19.4%, DYP 9.6%, MHP 8.3%, ANAP 5.1%, DSP 1.1%.
Aufgrund der 10%-Hürde schafften DYP, MHP, ANAP und DSP den Einzug in das Parlament nicht. Das schlechte Abschneiden der an der Regierungskoalition beteiligten Parteien DSP, ANAP und MHP lag vor allem in der schweren Wirtschaftskrise, die die Türkei in eine tiefe Rezession stürzte und viele Bevölkerungsgruppen in die Armut trieb.
Zusammensetzung des Parlements (Stand Oktober 2003): AKP (Vors. Recep Tayyip Erdogan) 368 Abgeordnete, CHP (Vors. Deniz Baykal) 175 Abgeordnete, DYP (Vors. Mehmet Agar), 3 Abgeordnete; LDP 1, Unabhängige: 3 Abgeordnete;
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Gewerkschaftsbünde Türk-Is (gemäßigt, ungefähr 2,13 Mio. Mitglieder), DISK (links-orientiert, ungefähr 0,35 Mio. Mitglieder) Hak-Is (islamistisch, ungefähr 0,36 Mio. Mitglieder)
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Der Nationalfeiertag am 29.10 ("Tag der Republik") erinnert an die Ausrufung der Republik durch Atatürk in dem Jahre 1923.
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- Länderinformationen des Auswärtigen Amtes zur Türkei (http://www.auswaertiges-amt.de/www/de/laenderinfos/laender/laender_ausgabe_html?type_id=11&land_id=176)
- Ausführliche Informationen über die Türkei (auf Deutsch) (http://www.byegm.gov.tr/YAYINLARIMIZ/kitaplar/turkiye2003/content/germany/index.htm) - Amt für Presse und Information der türkischen Regierung.
- Türkische Impressionen (http://www.burcweb.de/) - Marion Burc lebt seit über 10 Jahren in der Region Antalya und schreibt über das Leben in der Türkei aus der Sicht einer Deutschen.
- Aysens Homepage (http://www.aysen.net/) - Eine deutschsprachige Türkin stellt ihr Land vor.
- Türkisches Portal (http://www.turkdunya.de/de/tuerkei/) - zweisprachige Internetseite mit umfangreichen Türkeiinformationen.
- "World factbook" (http://www.cia.gov/cia/publications/factbook/geos/tu.html) - Das "World factbook" der CIA mit Länderinformationen über die Türkei
- All About Turkey (http://www.mfa.gov.tr/Default.htm) - Turkish Ministry of Foreign Affairs
- Çankaya (http://www.cankaya.gov.tr) - Official presidential site (in Turkish)
- TBMM (http://www.tbmm.gov.tr) - Official parliamentary site (in Turkish)
- Turkey News (http://HavenWorks.com/world/turkey)
- Health Law (http://www.saglikhukuku.net) - Health law (in Turkish)
- Länderinformation Türkei (http://www.spiegel.de/jahrbuch/0,1518,TUR,00.html) - Spiegel Länderinformation Türkei
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